Löst eine gute Firewall alle Probleme ?
Fast alle Firmen haben heute eine Firewall, um ihr Computersystem zu schützen ! Manche habe bereits effiziente Zutrittskontrollen zum Firmengelände. Aber genau hier hören bei vielen Unternehmen die Sicherheitsmaßnahmen bereits auf.
Techniker vertrauen technischen Lösungen ! ? ! So banal wie es klingt, wird es leider in der Praxis auch oft gehandhabt - vielfach mit fatalen Konsequenzen. Natürlich sollte jedes Unternehmen am letzen Stand der Technik sein - und die ändert sich z.T. jedes Jahr. Die beste Firewall ist nach einiger Zeit leider ein alter Hut, aber viele Techniker schaffen es nur mit grosser Mühe dies auch ihrem Finanzmanager beizubringen.
Auch ist eine technisch ideale Lösung nichts wert, wenn nicht auch alle Mitarbeiter des Unternehmens diese Lösung auch täglich mittragen, das heisst z.B. ihre Passwörter entsprechend anlegen und alle Monate ändern, Passwörter nicht auf einem Zettel am Schreibtisch notieren etc..........
Manche IT-Security Manager "verordnen" ihren Kollegen so komplizierte Systeme, dass diese - weil zu kompliziert - laufend umgangen werden !
Gerade im Sicherheitsbereich kann man nicht "verordnen". Sicherheit muss von allen gelebt und emotionell mitgetragen werden.
In der Praxis geschieht leider oft das Gegenteil:
Da das internationale Wirtschaftsklima rauher wird, glauben als Antwort darauf viele Firmen mit ihren Mitarbeitern "weniger zimperlich" umgehen zu dürfen. Aber gerade dieses Verhalten vieler Firmen kreiert unter den Mitarbeitern Frustrationen. Frust, unverstandene Befehle "von oben", eine menschen-verachtende Personalpolitik bieten ideale Angriffschancen für Wettbewerbsspionage. Das speziell in den USA gepredigte "Shareholder-value" Prinzip, - (absolute Profitmaximierung) öffnet der "freundlichen Konkurrenz" Tür und Tor. Viele US Firmen gehen bereits professionell vor und haben eigene "Abteilungen für Wettbewerbsspionage" eingerichtet.
Natürlich sind auch die berüchtigten Hacker ein Problem - sowie Diebe, die in Ihr Unternehmen einbrechen. Aber der von diesen beiden Gruppen angerichtete Schaden ist meist gering in Proportion zu frustrierten eigenen Mitarbeitern oder professionell geschulten Spionen von Wettbewerbern, die ihre "social engineering" Künste spielen lassen. Wie leicht ist es per Mail know-how zu versenden, oder am Abend auf einer Diskette mit nach Hause zu nehmen.
Kurzfristig werden viele Schäden den Unternehmen gar nicht bewußt. Erst dann wenn die "freundliche Konkurrenz" einem schon das Wasser mit sehr, sehr ähnlichen Produkten zu unverschämt tiefen Preisen abgräbt, beginnt manchen die wahre Ursache zu dämmern. Die Quelle dingfest zu machen ist darüber hinaus meist sehr schwierig !
Wettbewerbsspionage und Know-how Abfluss stellen ein weitaus größeres Problem dar! Gibt ein Mitarbeiter nämlich Daten über technische Innovationen, neue Produkte, Design, bzw. Kundenlisten, Preise oder zukünftige Strategien weiter, so geschieht dies meist still und heimlich. Im Tagesgeschäft fällt der Informationsfluss zunächst nicht oder kaum auf. Der durch Know-how-Abfluss entstandene graduelle Wettbewerbsverlust "blutet" ein Unternehmen - oft über Jahre - langsam aus und treibt manche in den Ruin.
...und bedenken Sie: 100% des Know-hows Ihrer Firma wandert am Abend auf die Straße hinaus.... Welche Sicherheitsmaßnahmen haben Sie dort getroffen?
Wir und unser Team helfen Ihnen gerne bei Ihren Fragen betreffend Prävention von IT-Sicherheitsproblemen weiter.
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