Das allgegenwärtige Risiko von Spionage und Lauschangriffen ist kein Horrorszenario der Medien sondern traurige Realität. Besonders im Bereich Wirtschaft boomt die Spionage. Diese ist neben nationaler Bedrohung auch Existenzgefährdung für erfolgreiche Unternehmen.
"Was soll bei uns schon ausspioniert werden ?"
Jedes Unternehmen hat "freundliche" Konkurrenten, die an Informationen des Wettbewerbers interessiert sind ! Kommen diese in die Hände der Konkurrenz, kann das Unternehmen preislich unterboten und ausgestochen werden. Ein Auftrag wird dann vielleicht an den Konkurrenten vergeben. Jahrelanger kostspieliger Entwicklungsaufwand, ein hart erarbeiteter Wettbewerbsvorsprung können durch Spionage in kürzester Zeit zunichte sein.
Gibt ein Mitarbeiter Daten über technische Innovationen, neue Produkte, Design, Kundenlisten, Preise oder zukünftige Strategien weiter, so geschieht dies meist still und heimlich. Im Tagesgeschäft fällt dieser Informationsabfluss zunächst nicht oder kaum auf. Der graduelle Wettbewerbsverlust schwächt jedoch das Unternehmen - oft über Jahre - langsam und treibt manche in den Ruin.
Die Tücken der Technik
Vielfach werden die Ausforschungen der wirtschaftlichen Konkurrenz ad hoc gar nicht bemerkt. Modernste Technik macht es Spionen recht leicht, an vertrauliche Internas heranzukommen und die angeblich "durch eine Firewall etc. perfekt gegebene IT-Sicherheit" zunichte zu machen.
Risikofaktor Mensch:
Das internationale Wirtschaftsklima wird rauer; und als Antwort darauf glauben viele Firmen mit ihren Mitarbeitern "weniger zimperlich" umgehen zu dürfen. Aber gerade dieses Verhalten vieler Firmen kreiert unter den Mitarbeitern Frustrationen. Frust, unverstandene Befehle "von oben" sowie eine menschenverachtende Personalpolitik bieten ideale Angriffschancen für Wettbewerbsspionage. Das speziell in den USA gepredigte "Shareholder-value" Prinzip, - (absolute Profitmaximierung) öffnet der "freundlichen Konkurrenz" Tür und Tor.
Viele US Firmen gehen bereits professionell vor und haben eigene "Abteilungen für Wettbewerbsspionage" eingerichtet.
Jede technische Sicherheitsmaßnahme kann durch Menschen umgangen werde ! Diese können Mitarbeiter des angegriffenen Unternehmens sein, eingeschleuste "neue Mitarbeiter" oder Personen denen aus diversen Gründen offiziell Zutritt zum Unternehmen gewährt wird. Wer überprüft seinen Elektriker, seine Putzfrau wirklich ? Wissen Sie wirklich wer ein "Praktikum" bei Ihrem EDV-Dienstleister absolviert ? - ....oder bei Ihnen ?
Demotivierte, frustrierte langjährige Mitarbeiter gefährden oft Ihr Unternehmen besonders, weil sie leichter gewillt sind heikle Informationen an Außenstehende preiszugeben !
Oft bekommt ein Angreifer bereits "beim dritten Glas Bier" schon sehr viele Informationen, wenn sich der Demotivierte seinen "Frust von der Seele redet".
Auch sind Frustrierte einfacher zu überreden, für externe Unternehmen Wettbewerbsspionage zu betreiben, ihre Informationen weiterzuverkaufen und so langfristig das eigene - manchmal verhasste - Unternehmen zu schwächen bzw. so ihr "ungerecht niedriges" Einkommen etwas aufzubessern. Mitarbeiter, die einen firmeninternen Betrug so - oder anders - begangen haben werden oft dann auch von außen erpresst.
Vorbeugung der Spionage
Die Abwendung der zum Teil existenziellen Gefahren setzt die Sensibilität der Sicherheitsverantwortlichen aber auch der Mitarbeiter voraus. Denn jedes Unternehmen hat Konkurrenten, die an Informationen interessiert sind, sei es um einen Auftrag "wegschnappen" oder schlichtweg einen besseren Startvorteil am Markt zu erlangen.
Nicht nur technische sondern auch "menschliche" Sicherheitslücken müssen daher aufgedeckt und geschlossen werden, um so das potentielle Risiko einer Spionage auszuschließen oder wenigstens zu mindern!
...und bedenken Sie: 100% des Know-hows Ihrer Firma wandert am Abend auf die Straße hinaus.... Welche Sicherheitsmaßnahmen haben Sie dort getroffen ?
Wir helfen Ihnen gerne bei der Prävention von Wettbewerbsspionage Betrügereien. Wir zeigen Ihnen was Sie tun können, um möglichst bereits im Vorfeld Spionage zu verhindern oder die Wahrscheinlichkeit von Problemen zu reduzieren !
Sollte bereits ein Schaden eingetreten sein, stehen wir Ihnen gerne mit Rat zur Seite, empfehlen Ihnen jedoch auch die nächste Stelle der Wirtschaftspolizei und Ihren Anwalt zu informieren !
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