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Firmeninterner Betrug

Ihr Mitarbeiter: Größtes Kreativpotential oder größter Feind Ihrer Firma?

 

Es beginnt beim "Schwund" von Waren zum privaten Gebrauch, über den "Verkauf von Waren an interessierte Großkunden" ohne, dass das Geschäft über die Buchhaltung läuft. Dann folgt der Einkauf zu überhöhten Preisen, zu Manipulationen durch die Buchhaltung, Kauf eines anderen Unternehmens zu überhöhten Preisen, bis hin zu Korruption + "Kick-Backs", dem Verkauf von Know-How "unter dem Tisch" und Spionage etc. Die Formen sind mannigfaltig!

 

Jährlich werden Versicherungen in Deutschland Schäden in der Höhe von rund EUR 3 Mrd. als firmeninterner Betrug gemeldet, die unter die "Vertrauensschadenspolizzen" fallen. Insider schätzen, dass aber nur ca. 10 % der Gesamtschäden der Polizei und den Versicherungen gemeldet werden. Experten gehen davon aus, dass sich der Schaden in Österreich jährlich auf € 3 – 6 Mrd. beläuft.

 

In den meisten Fällen werden solche Schäden nämlich "intern" geregelt. Firmen und Banken meiden den Weg zu den Versicherungen aus Angst vor einem Imageverlust bei Ihren Kunden, und Lieferanten und in der Öffentlichkeit. Denn die Furcht vor diesem Imageschaden ist groß.

 

Diebstähle oder "der Griff in die Kasse" fliegen meist (noch) irgendwann auf, auch wenn der Täter nicht immer zu ermitteln ist.

 

Umso alarmierender ist es aber, dass viele Schäden speziell bei Know-How Abfluss den Unternehmen gar nicht erst bewusst werden!

Risikofaktor Mensch

Das internationale Wirtschaftsklima wird rauer. Als Antwort darauf glauben viele Firmen, mit ihren Mitarbeitern "weniger zimperlich" umgehen zu dürfen. Aber gerade dieses Verhalten vieler Firmen kreiert unter den Mitarbeitern Frustrationen. Frust, unverstandene Befehle "von oben" sowie eine menschenverachtende Personalpolitik lösen Rachegefühle bei Mitarbeitern aus und bieten dadurch ideale Angriffschancen für Wettbewerbsspionage.

 

Demotivierte, frustrierte langjährige Mitarbeiter gefährden Ihr Unternehmen oft besonders, weil sie in ihrem Frust gewillt sind, dem Unternehmen zu schaden! Auf einmal "fällt durch Zufall" ein kleines Metallteil in eine Maschine; Waren und Geld verschwinden, da man sein "unverschämt niedriges" Gehalt aufbessern muss; Korruption + Kick-Backs blühen; heikle Informationen werden gegen Bezahlung an Außenstehende weitergegeben! (so z.B. Fa. Windtec, Kärnten, 2011). Wettbewerbsspionage baut vielfach auf frustrierten Mitarbeitern im anzugreifenden Unternehmen auf.

 

Wir helfen Ihnen gerne bei der Prävention von firmeninternen Betrügereien. Wir zeigen Ihnen, was Sie tun können, um möglichst bereits im Vorfeld Betrügereien zu verhindern oder die Wahrscheinlichkeit von Problemen zu reduzieren!

 

Sollte bereits ein Schaden eingetreten sein, stehen wir Ihnen gerne mit Rat zur Seite, empfehlen Ihnen jedoch auch, die nächste Stelle der Wirtschaftspolizei und Ihren Anwalt zu informieren!

 

Um Mitwissern von Ungereimtheiten im Unternehmen einen anonymen Ausweg zu geben, empfehlen wir, ein anonymes Hinweisgebersystem im Unternehmen einzurichten. Ja, es kommt dabei zu „Vernaderungen“, aber statistisch nur in 5 – 10% der angezeigten Fälle. Vielleicht sind die „ICC Guidelines on Whistleblowing“ eine gute Richtline für Sie.

 

 

Für nähere Informationen rufen Sie uns bitte an, wir helfen gerne weiter.


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Tel: +43-1-504 83 00

E-Mail: icc@icc-austria.org

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